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Urlaub

März 3rd, 2011

Ja nach drei Wochen Urlaub, wovon eine Woche eigentlich mein Zwischensemianr war, bin ich wieder putzmunter in meiner Einsatzstelle.

Zu erst haben Doro und ich die Jungs in Arusha besucht, um den Mt Meru zu besteigen. Eine Qual, die ich so schnell nicht nochmal auf mich nehme auch wenn es landschaftlich ja sehr schön war. Letzendlich habe ich aber nur den Little Meru erklommen, denn für den Big Meru hat mir die Kraft gefehlt (5 Std in der Nacht durchlaufen, um bei Sonnenaufgang am Gipfel zu sein, ging einfach nicht mehr). Danach sind wir dann nach Dar es Salaam gefahren, um alle Mitfreiwilligen, die Sprachlehrer und unsere Mentoren wiederzusehen. Es war eine schöne und interessante Woche, die wir mit einem Besuch am Strand abgeschlossen haben.

Und dann auf die Fähre und ab nach Sansibar. Ein Traum! Stone-Town erinnert ein bisschen an Venedig, da es auch viele kleine Gassen aht in denen man sich auch gerne schon mal verläuft. Aber direkt am Meer… Schön war auch der Abend, als wir bei einem kühlen Eistee den Sonnenuntergang von einer großen Terasse beobachten konnten. Herrlich. Aber trotzdem ist zu erwähnen, dass es eben auch sehr für Touristen gemacht ist und man sich nur umgucken braucht, um den nächsten Weißen zu sehen. Ebenso war es auch an dem Strand, wo wir unsere letzten Urlaubstage verbracht haben. Und trotzdem war es herrlich in der Hängematte am weißen Strand zu liegen und auf das türkisblaue Meer zu schauen.

In der Schule versuche den Lehrern unter die Arme zu greifen, wo es geht. Das bedeutet aber weniger Unterrichten als mehr korrigieren und nochmal erklären. Allerdings mussten die schüler die letzten zwei Tage auf mich verzichten, da ich mir Bettruhe verordnet hab, damit mein Bein, wahrscheinlich überanstrengt am Mt Meru, sich auskurieren kann. Und so schwitze ich selig vor mich hin :-)

Letzten Sonntag war in Moshi auch der ”Kilimanjaro Marathon 2011″. Wir sind auch hingefahren, um uns das Spektakel mal anzuschauen und es war erstaunlich wie viele Menschen da zusammen gekommen sind. (Natürlich alle schön gesponsert von einem großen Limonadenkonzern)

Und ich kann berichten, dass Fotos nun auf flickr eingesehen werden können. Der Link befindet sich rechts. Da gibt es zwar auch erst wenige Fotos, aber ich bemühe mich die Auswahl zu erweitern. Dauert halt alle immer seine Zeit.

Ich grüße euch ganz lieb (und freue mich immer über Post und mails ;-) )

Time goes by…

Januar 29th, 2011

Kinder wie die Zeit vergeht. Jetzt sind wir schon in 2011 und haben davon auch den ersten Monat so gut wie rum. Ich hoffe ihr sied alle gut reingerutscht. Ich bin es und zwar ind er Kirche. Wir waren in Arusha, wo wir bei zwei anderen Freiwilligen waren. Und zum ersten mal habe ich in der Kirche gefeiert. Und da ging dann auch eine richtige Party und nach 12 Uhr spielte eine Blaskapelle, alle haben getanzt und die zwei Priester wurden von der Masse in die Luft geworfen. Nach der Kirche haben wir bei selbstgemachten Popcorn und Pfannkuchen weitergefeiert. Das war wirklich schön und am Sonntag waren wir im Snake Park, wo ich tatsächlich eine keine Schlange angefasst und mir um den Hals gelegt habe. Die war alledings nicht im Vergleich zu den Brocken, die da hinter den einfach verglasten Fenstern lagen. Und die Bilder von dem Menschen, der von einer Schlange gefressen wurde, waren auch etwas furchteinflößend. Aber ich bin putzmunter in Himo und seit ein paar Wochen hat die Schule auch wieder angefangen und damit haben wir auch endlich wieder was zu tun. Ich bin meistens in der dritten Klasse, also bei den „Großen“ und helfe den Lehrern bei korrigieren und nochmal erklären. Langsam kenne ich dann auch diejenigen, die ich immer wiedr erinnern muss, dass jetzt schreiben müssen, anstatt Löcher in die Luft zu starren. Ist halt alles nicht so einfach. Momentan ist es hier auch irre heiß. Das ist unglaublich und wenn es in Dar es Salaam noch heißer werden soll, ist das für mich nahezu unvorstellbar. Ich würde jetzt gerne eine Angabe über Temperaturen machen, aber es mangelt hier an einem Thermometer. In Dar es Salaam sind wir nämlich in 1 ½ Wochen zum Zwischen seminar und danach gehts anch Sansibar.
Doro und ich haben uns unsere ersten Röcke scheidern lassen und sind auf den Genuss gekommen. Das Schneidern kostet umgerechnet 2€ un der Stoff nochmal 3-6€. Wenn wir wieder aus sansibar da sind, geht es weiter ;-)
Fenistil, Bepanthen und ich sind inzwischen schon ein sehr gutes Team und die Narben an meinen Beinen kommen nur vom Spielen mit den Löwenbabys!!!
Seit zwei Wochen sind wir auch stolze Mitglieder im Kirchenchor. Wir haben auch schon bei einer Messe mitgesungen und getanzt und waren bei zwei Frauen schon eingeladen. Das war eine sehr nette Erfahrung und es wurden immer Fotografen gerufen, damit auch ja ein Erinnerungsfoto gemcht wird.

Und langsam merke ich, dass ich schon länger hier bin, denn miene Füße werden nicht mehr richtig sauber, aber das macht nichts, solange es nur die Füße sind  Ich möchte auch stolz erzählen, dass ich inzwische alleine Chapati machen kann und sie vorzüglich schmecken. Nach meiner Rückkehr werde ich euch daran teilhaben lassen. Fühlt euch gegrüßt (ich hab ds Gefühl ich zerfließe)

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten

Dezember 29th, 2010

 Und so habe ich mich am 24.12. einfach schon auf das nächste Weihnachten gefreut, denn es war gar nicht so wie eich es mir vorgestellt hatte. Am 24. nachmittags hat Modesta (knapp 50, Member und lebt hier und war 8 jahre in Deutschland-spricht mit uns auch Deutsch) endlich die Dekokiste rausgerückt aus der wir dann uns dann alles Nützliche rausgesucht haben. Und dann mussten wir uns beeilen, denn Doro und ich wollten gerne Kartoffelklöße machen und dafür musste wir noch viele Kartoffeln reiben und formen. Das Endergebnis war ok, aber unsere Analysen haben schon Verbesserungen für das nächste Mal und wir machen weniger, denn wir hatten etwas viel, so dass wir dann schon Kartoffelchapati gemacht haben.  Welch eine Kreation. Abends wollten Doro und ich dann bei Kerzenschein und Weihachtsliedern unseren Hl. Abend feiern doch das alles musste sehr verkürzt stattfinden, denn die Chefin brauchte um 21 Uhr Computerhilfe – Weihnachtsmails schreiben. Naja danach dann ein paar Lieder gesungen und Geschenke überreicht. Für Doro gabs ein petrolfarbendes Hippo (Lieblingstier in Lieblingsfarbe) und für mich gabs Schokolade (ja, sie weiß was mir gefällt) und einen ihrer Stifte, von dem ich ganz begeistert war. Danach schnell umziehen und dann zur Messe, die verspätet anfing, da die Schwester die Zeit verplant hatten. 1 Stunde Messe und dann ins Bett und das alles bei einer lauen Sommernacht mit leichter Brise und vielen vielen Sterne. Das kann man sich in Deutschland gar nicht vorstellen, wie viele Sterne es hier gibt und wie schön das aussieht. Von unseren Weihnachtskesken gab es nichts mehr, die wurden und mussten auch vorher gegessen werden und wir haben uns nicht nach neuen gefühlt, außerdem ist die Butter so teuer. Dann am 25. War hier schon mehr Partystimmung  auch in der Kirche war mehr los und als wir wieder ins Haus gekommen sind, wurde die Weihnachtskasette einglegt und getanzt. Sehr schön. Und es wurde ein sehr leckerer Christstollen aus dem Kühlschrank geholt, den eine Schwester aus D. Wohl anfang November mitgebracht hatte. Mmmmh… Und es gab viel gutes Essen. Und plötzlich habe ich mich nicht mehr so auf nächstes Jahr Weihnachten gefreut, sondern war mit dem ganz zufrieden. Und auch der Anruf zur Familie nachmittgs war da ganz schön. Am 26. Sind wir dann zur Familienfeier unserer Chefin gefahren in ihrem Geburtsort Umbwe. Die Straße dorthin zeigte uns immer deutlicher, dass wir jetzt mal ins echte Afrika fahren und dann fahren inmitten von Bananfeldern und Palmen. Irre! Und viel höher gelegen und damit gleich kühler und näher am Kilimanjaro. Aber es gab mal wieder zu viel Essen.So und abgsehen davon geht es uns gut. Für die Arbeit müssen wir zwar immernoch kämpfen, aber der Dezember soll der härteste Monat sein und dait hätten wir das schon so gut wie geschafft. Ich hoffe, dass ihr inzwichen nicht zu sehr unter dem ganzen Winter leidet.Ich denk an euchChristine P.S. Das mit den Fotos ist echt nicht so einfach, aber ich hoffe, dass ich bald genug Zeit (am Computer) für eine Lösung habe. Sorry!

Mittendrin statt nur dabei

Dezember 18th, 2010

Es weihnachtet sehr… nur hier nicht. Das in ein paar Tagen Weihnachten sein soll, bekommt man hier eher weniger mit, denn bei Temperaturen um die 30°C, täglichen frischen Mangos und strahlend blauem Himmel fühlt man sich eher wie im Urlaub. Und da habe Doro und ich uns gedacht, dass wir einfach mal Plätzchen backen, was wir dann auch heute gemacht haben. Sehr lecker, aber auch wertvoll, denn die Butter (von der nicht zu wenig enthalten ist) ist hier echt teuer. Aber die guten Butterplätzchen, wahlweise mit Zimt, Vanillearoma oder pur, schmecken auch bei Sonne gut (ich hab immer noch etwas Bauchweh, war vielleicht etwas viel). Aber momentan ist es für uns doch eher mehr Urlaub als Arbeit, denn nachdem die Schule komplett geschlossen wurde bis zum 10.01. haben wir nichts mehr richtig zu tun. Außer letzten Donnerstag, da konnten wir echt mal was machen. Vormittags haben wir sehr viel Bettwäsche von Besuchern gewaschen und aufgehängt und dann durft ich in der Küche helfen und Doro mit Modesta putzen. Endlich hatten wir mal was zu tun! Und ich habe das erste und hoffentlich nicht letzte Mal Ugali  gekocht. Ein zäher Brei, später Klumpen, aus Masimehl und Wasser, der viel gerührt werden muss. Ein Kraftakt, zu dem ich von allen beglückwunscht wurde, denn der Weißen hat man es wohl nicht zugetraut. Nachmittags hat Doro Computerlessons gegeben und ich hab die getrockneten laken gebügelt und zwischendurch haben wir uns Popcorn mit Karamellzimtsoße gemacht. Mmmmh.. war das lecker. Und abends wussten wir dann soagar mal, wovon wir müde sind. Ein schönes Gefühl.Inzwischen kennen Doro und ich auch schon einen Teil von Himo und können sogar schon alleine hingehen. Das war die ersten zwei Wochen hier keine Selbstverständlichkeit, denn die Schwestern passen (zu) gut auf uns auf. (Und die weißen in der heißen, heißen Sonne laufen lassen….alleine…) Deswegen sind wir sehr stolz auf unsere eworben Unabhängigkeit, die sich sogar auf das 20-30 km entfernte Moshi ausweitet, den wir wissen sogar wie man dem Dalladalla (Kleinbus, eine Fahrt ca. 50 Cent) von Himo nach Moshi und zurück kommt. Mit dem Dalladalla hatten wir auch schon unsere Erfahrungen, denn einmal sind wir liegen geblieben und mussten in einen anderen Bus umsteigen und gestern, hat mir meine Sitznachbarin ihr Kind auf den Schoß gelegt, damit das richtig schlafen konnte und sie hat dann auf meiner Schulter geschlafen. Schön. Mittendrin statt nur dabei, kann ich da nur sagen. In Moshi waren wir aber auch schon ein paar mal und kennen uns auf der Hauptstraße auch schon aus und können alleine bis zum Markt und zurück. Ich habe sogar schon ganz gut gehandelt, jedenfalls hat die eine Schwester hier gesagt, dass sie die Schuhe auch zu dem Preis bekommen würde. Von 7,50€ auf 4€. Obwohl ich das für die Schuhe immer noch für etwas teuer halte. Aber ich hab gehandelt!Jetzt am Wochenende kommen immer noch mehr Schwestern (/Members) ind die Community uns jedes Mal lernen wir neue Schwestern kennen, die Sonnatgabend wieder verschwunden sind. Wir haben schon lange aufgegeben uns die Namen zu merken, damit fangen wir dann an, wenn wir sie ein zweites Mal sehen.Aber sonst geht es mir gut und Doro und ich verstehen uns auch sehr gut. Wir sind gespannt wie Weihanchten wird JViele Grüße Christine

Endlich da…

November 23rd, 2010

Ja, tatsächlich ist es jetzt so weit: Am Sonntag bin ich in meiner Einsatzstelle angekommen und war von dem ersten Eindruck sehr überwältigt. Es ist sehr grün hier und Schwestern sind total nett. Doro und ich haben unser eigenes Zimmer MIT eigenem Bad (Dusche und europäische Toilette). Die ersten Tage wurden wir zum Ausruhen verdonnert, aber in dn nächsten Tagen werden wir dann wohl auch mal anpacken dürfen.

Wer sich jetzt fragt, was ich denn die ganze Zeit gemacht, schließlich bin ich nun schon zwei Wochen weg, dem kann ich sagen: Entebbe, Emmaus Center, Busfahrt, Dar es Salaam/Agape Center, Busfahrt, Himo.

In Entebbe sind wir völlig erschöpft gelandet und wurden von der Hitze übermannt. In einer (angeblich) zweistündigen Fahrt (Franzi sagt, ich hätte auf ihrer Schulter geschlafen) fuhren wir zum Emmaus Center, in der Nähe von Kampala (Uganda). Dort haben wir knapp die erste Woche verbracht, was sehr gut getan hat, denn es war ein sehr behüteter Ort an dem man sich an kein Wasser, Stromausfall uns Klopapiermangel gewöhnen konnte.  Nicht immer, aber öfters mal. Da saßen wir auch schon mal mit Stirnlampe beim Essen - sehr romantisch! Das Highlight war aber die 34-stündige Busfahrt von Kampala nach Dar es Salaam. Doro, Fabian und ich hatten die dööfsten(?) Plätze, die man nur haben kann: In der letzten Reihe! Da maximiert sich jede Unebenheit und erst recht jedes Schlagloch. Man konnte uns danach als gut geschüttelt bezeichnen, ach uns geflogen sind wir auch. Mind 30cm hoch von unseren Sitzen. Wahrlich ein Traum.

Im Agape Center in Dar es Salaam erwartete uns ein sehr herzliches Empfangskomitee und gebastelte Willkommenschilder und die Hitze. Auch hier waren wir eine halbe Woche, die unheimlich schön war und von eeinem tag am Indischen Ozean gekrönt wurde. Weißer Strand, blaues Meer, warmes Wasser, Palmen, Schattenplätze und traumhaftes Essen. Das war echt toll! Da bin sogar ich ins Wasser gegangen in einem sportlichen Badeanzug, wie es sich gehört :-)

Und nach weiteren 8 Stunden Busfahrt bin ich nun in Himo. Etwas entfernter von Jubel, Trubel, Heiterkeit, aber trotzdem sehr schön.

Was noch zu sagen ist: Essen gibt es ausreichend in guter Qualität. Und wer mal was richtig leckeres probieren will, der sucht sich jetzt ein Chapatirezept. Die Dinger sind der Knaller! Fotos kommen später.

Viele liebste Grüße

eure Christine

Medikamente

November 2nd, 2010

Der heutige Bummel durch die Apotheke - man gönnt sich ja sonst nicht.medis.jpg

Weltspartag - ich war dabei!

November 2nd, 2010

 Christine beim WeltspartagAber nicht zum Sparen, sondern um dem Motto “Afrika” gerecht zu werden. Ja, zum ersten Mal gab es in unserer Volksbank ein Motto und ich war als Betroffene vor Ort und hatte die Möglichkeit von meinem Projekt zu berichten. Und das habe ich getan. Auf einem Fernseher lief die Präsentation, die alle Bewerber vom Infotag kennen, in einer von mir geänderten Version. Das war schon ziemlich cool. Und dann hatte ich auch noch mein selbstgenähtes Kleid (also von Thilo und mir) an, was dazu führte, dass meinen Oma, die mir ihren fast 89 Jahren mal kurz vorbei kam, Zuhause erzählte, dass ich ausgesehen hätte wie eine Prinzessin. Da wisst ihr Bescheid. Naja das Kleid habe ich jetzt nochmal in professionellere Hände gegeben, denn das Säumen ist irgendwie doch schwieriger als vermutet und die Nähte fusseln mir auch langsam davon. Ein untragbarer Zustand. Aber den größten Teil habe wir immer noch selbst gemacht!Zurück zum Weltspartag. Es war doch ein ganz netter Nachmittag, denn es gab doch ein paar Menschen, denen ich noch mehr von dem Projekt erzählen konnte und das ist auch ganz schön. Die Flagge ist, wie seit dem Sommer wahrscheinlich alle wissen, nicht die tansanische, sondern die südafrikanische. Aber immerhin, denn ich besitze (noch) keine Flagge :-)Wie die Zeit doch rennt. Heute in einer Woche geht es los. Erst mit dem Zug nach Frankfurt und von dort dann ab nach Kairo, Umsteigen, ab nach Uganda. Da werden wir dann erstmal ein paar Tage bleiben zur Eingewöhnung bis die Tansaniafreiwilligen die 36-stündige Busfahrt auf sich nehmen um über Kenia nach Tansania zu kommen. Langsam wird es ernst, denn alles rückt in so greifbare Nähe.  Dazu habe ich heute erstmal die Apotheke ausgebeutet: Kohletabletten, Ziehsalbe, alles gegen Dünnpfiff, gegen Mückenstiche und zu deren Vorbeugung. Ich glaub der Rucksack wird voll, aber nicht mit Klamotten. Mal sehen wie das Packen wird :-)

Vorbereitungsseminar in Goslar 20.09. - 1.10.

Oktober 13th, 2010

Ach, wie war das schön und auch anstrengend. Zwei Wochen intensive Vorbereitung auf die kommenden neun Monate in Tansania. Wie auch schon beim Sprachkurs waren wir im St. Jakobushaus in Goslar, was eines der schönsten Häuser ist, in denen ich je war, und das die freundlichsten Menschen hat. Aber auch meine lieben Mitreisenden haben die zwei Wochen so schön gemacht. Danke dafür!St. JakobushausWir haben in dieser Zeit Vorträge über kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und politische Hintergründe Ostafrikas gehört, die uns helfen werden, Situationen besser zu verstehen. Ein Teil der Vorträge haben wir in Form von selbstvorbereiteten Referaten  gehört, und der andere Teil wurde meisten von Dieter oder Barbara übernommen. Aber auch viele Geschichten und Anekdoten, die Brigitte herrlich erzählen kann, haben uns darauf vorbereitet, was uns erwarten wird. Es ging aber auch darum, dass wir uns und die Gruppe besser kennen lernen. Ich finde, dass das sehr gut funktioniert hat und wir eine gute Gruppe geworden sind, in der sich jeder auf den Anderen verlassen kann.GruppenspielJeder Tag wurde mit einer Abendrunde abgeschlossen, die immer einen Denkanstoss mitgegeben hat. Bei entspannender Musik und schönem Kerzenlicht hatte jeder die Möglichkeit, nur für sich nachzudenken und z.T. nach einem bestimmten Thema auch Gedanken aufzuschreiben.AbendrundenDie Abendrunde wurde auch genutzt, um die “habari nzuri”-Box (gute Nachricht(en)) zu öffnen. Dabei konnte man sich gegenseitig Briefe schreiben, in denen man dem Anderen Komplimente machen sollte/konnte. Ich kann nur sagen, dass es wunderschön ist, wenn man abends Post von Menschen erhält, die einem liebe Worte schreiben. Ich fand das sehr ermutigend und aufbauend. Diese zwei Wochen haben total viel Spaß gemacht und haben mich zum Ende hin auch die Aufregung spüren lassen, denn langsam wird es ernst - in 4 Wochen geht es los!

Das Reisegepäck

August 31st, 2010

Heute wurde das Reisegepäck ausgesucht und gekauft.Nach langen Überlegungen und Abwägungen habe ich mich für den Rucksack Isis 60 von Tatonka entschieden. Er scheint auch eine gute Entscheidung für die Zukunft zu sein, wenn nicht sogar eine Investition, denn ein Schnäppchen war das nicht grade. Ich hoffe, dass da alles rein passt und dass ich ihn dann auch noch tragen kann. Der Verkäufer von Intersport M***** hat mich nur zu der Entscheidung beglückwünscht und gemeint es wäre eine gute Investition. Ich will es ihm mal glauben, schließlich hat er den gleichen Rucksack. Uuui ich bin begeistert. So schön groß und so.Damit wird sich die Reise sicherlich meistern lassen. Hoffe ich :-) rucksack.jpg

langsam gehts los

August 29th, 2010

Was bisher unerwähnt blieb oder einfach mit meiner Unwissenheit falsch gepostet wurde, ist: Der Kiswahili-Sprachkurs wurde schon erfolgreich passiert und das schon im Juli!dsci0487.JPGNun bin ich (theoretisch) in der Lage die komplexen grammatikalischen Konstruktionen zu erkennen und bestenfalls auch  selbst zu bilden. Da kann ich nur hoffen, dass die Erkenntnisse aus den zweieinhalb Wochen nicht zu schnell verblassen (nach fast zwei Monaten kann ich nur sagen, dass Vergessen doch nicht zu unterschätzen ist.). Ich habe auch versucht den Sommerschlussverkauf zu nutzen, um mich schon mal einzukleiden, denn es gilt: kein Ausschnitt, keine Schultern und keine Knie! Meine Erfahrung zeig mir: C&A eignet sich hervorragend.  Aber die Sonntagskleidung ließ sich nicht im normalen Laden finden. Dafür musste dann das Internet herhalten, aber ich wurde fündig. Außerdem nähe ich mit einem Freund zusammen noch ein afrikataugliches Kleid. Es ist sehr schön und wird, wenn es fertig ist, hier geszeigt.Mit bestem Gruße / Kwa heriChristine

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